Bild: Bernd Kasper / Pixelio.de
Bild: by Bernd Kasper / Pixelio.de

Denkmalschutz - Geschichte Albrechtshof Gohrisch

Die bewegte Geschichte des Hotel Albrechtshof Gohrisch

Das heutige Parkhotel Albrechtshof Gohrisch, ein Hotelangebot für Wanderer und Naturliebhaber, die auf besondere Ruhe und günstigen Preis Wert legen, kann nicht nur in seinen eigenen Mauern interessante Geschichten erzählen, denn das Anwesen war vor der Wende ein Gästehaus des Ministerrates der DDR, so dass auch die Gäste der ehemaligen DDR-Regierung heute Bestandteile der Geschichte geworden sind.

Neben der Geschichte seiner Gäste erzählt das heutige Hotelgebäude seine ganz eigene spannende Geschichte. Nach außen hin hat es noch den Anschein, dass das gesamte Anwesen eine Einheit sei. Dem ist aber nicht so. Vielmehr gibt es nach dem Jahre 2000 mehrere Alt-Eigentümer und die jeweiligen Grundstücksgrenzen gehen sozusagen unsichtbar durch das Gelände. Insofern ist der Strassenseitige "Altbau" seit 2007 nicht mehr in Betrieb. Das zweite Gebäude im hinteren Bereich ist benso streng denkmalgeschützt und wurde jährlich sukzessive in den Räumen den modernen Anforderungen angepasst.

Geschichte des Hauses

Das ältere Gebäude an der Straßenfront, das heute nicht mehr genutzt wird, weil die denkmalschutzrechtlichen Vorstellungen der zuständigen Behörden mit einer modernen Hotellerie nicht in Einklang zu bringen sind, ist erst im Jahre 1958 errichtet worden, nachdem sich die damalige DDR-Regierung das seinerzeit größte private Anwesen im Ort Gohrisch im Jahre 1952 unrechtmäßig angeeignet hatte.

Aber erst mal der Reihe nach. Der Firmeninhaber Ernst Heuer, hatte nach der Übernahme der Firma seines Vaters, die  „Chemische Fabrik Cotta E. Heuer AG“ in Dresden, mit der industriellen Herstellung von Narkose-Äther und Narkose-Cloroform großen Erfolg. Das gab ihm die Möglichkeit mehrere Grundstücke in Dresden und in Gohrisch zu erwerben.

So erwarb er unter Anderem große Ländereien in Gohrisch und errichtete am Fuße des Gohrisch(steins) seine „Villa am Berg“ mit entsprechenden Nebengelassen und Remisen, die er überwiegend privat nutzte.

Gohrisch war seinerzeit der 1. Luftkurort Sachsens und daher sehr bei den betuchten Dresdner Bürgern und Geschäftsleuten beliebt. Hier zeigen noch heute die vielen alten Villen den damaligen Stellenwert, den dieser Ort in der Region hatte. Mithin hatte der Pharmazeutische Fabrikant bereits ab den 30er-Jahren seine Remise mit „Fremdenzimmern“ ausbauen lassen, um sie für seine Mitarbeiter aus dem Dresdner Pharmazie-Werk als ein Erholungsangebot im Luftkurort Gohrisch zur Verfügung stellen zu können.

Dieses Fabrikanten-Anwesen wurde auch während des zweiten Weltkrieges von den Firmeninhabern privat genutzt. 1947 starb der Inhaber und seine Ehefrau und seine Söhne bewohnten bis zur Enteignung im Jahre 1954 das Anwesen in Gohrisch. Ende der 40er –Anfang der 50er-Jahre hatte ein Dachstuhlbrand das Haus Villa am Berg beschädigt und man munkelte in Gohrisch, dass Brandstiftung die Ursache gewesen sein soll.

Die damalige politische Agitation, die politischen Ansichten und die sich daraus ergebende veränderte Lage in der neu gegründeten Deutschen Demokratischen Republik, die ja keine Demokratie war, führten zu einer massenhaften Ausreise vieler DDR-Bürger, die sich nicht von der politischen Agitation blenden ließen.

So wurden auch die Inhaber der Chemischen Fabrik E. Heuer von der Enteignungswelle der DDR-Staatsmacht getroffen und die Firmeninhaberin zu 6 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Der Sohn studierte seinerzeit Medizin in Leipzig und auch er wurde zu 3 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Nach Verbüßung der 6 monatigen Haftstrafe im Gefängnis des Amtsgerichtes Freital, kehrte die Inhaberin kurz nach Gohrisch zurück, um dann die DDR, ohne staatliche Erlaubnis, was wiederum zum Vorwurf der Republikflucht führte, zu verlassen. Ihre Reise ging in den „Westen“ nach Baden Baden. Eine Rückkehr war nicht geplant.

Diese massenhafte Flucht von DDR-Bürgern, meist die intellektuelle Schicht, in den Westen und in die Bundesrepublik Deutschland musste durch geheime Beschlüsse und Verwaltungsanweisungen der DDR-Regierung rigeros unterbunden werden. Hierfür gab es  genaue streng geheime staatliche Anweisungen, wie in solchen Fällen der Republikflucht mit dem Eigentum der sogenannten Republikflüchtlinge zu verfahren ist.

Enteignung
Bereits 2 Tage nach der sog. „Republikflucht“ wurde das gesamte Anwesen von der damaligen DDR-Regierung – Bezirk Dresden - beschlagnahmt und eine Teilfläche an der Schandauer Straße herausvermessen, um diese Grundstücksfläche dem damaligen „politisch zuverlässigen Dorfarzt“ für die Errichtung eines Eigenheims – Blockhaus – zur Verfügung zu stellen. Bereits 4 Tage später war das Eigentum in den Grundbüchern auf „Eigentum des Volkes“, und der entsprechenden Rechtsträger eingetragen. Um das attraktive Bauland adäquat zu nutzen, beschloss man zunächst, ein Ferienheim für die politisch korrekte Intelligenz der frisch gegründeten DDR zu errichten, das 1958 als „Haus der Intelligenz“ durch den Rechtsträger „Ministerium für Landwirtschaft“ in Betrieb genommen wurde.

Entwicklung zum Gästehaus in der DDR
Die ruhige Lage im Zentrum der Sächsischen Schweiz, und die Nähe zum bekannten Luftkurort Gohrisch erregte die Aufmerksamkeit der DDR-Regierung, die es fortan für sich allein beanspruchte. Bereits ein knappes Jahr später fand ein erneuter Rechtsträgerwechsel statt und nunmehr war der Ministerrat der DDR berechtigter Nutzer. Unter der Ägide des Ministerrates der DDR wurde die Anlage zunächst modernisiert, um den Ansprüchen zukünftiger DDR-Staatsgäste gerecht zu werden, denen es nun zur Verfügung stehen sollte.

Die Verwaltung des Ministerrates sorgte nun dafür, dass das Gästehaus des Ministerrates im Charme der 50er Jahre mit einem damals hochwertigen Erscheinungsbild sich den angedachten repräsentativen Aufgaben widmete. Mehr als 30 unterschiedlich gestaltete Doppel- und Einzelzimmer sowie die Restaurationsräume und das Rondell stammen aus dieser Zeit und stehen heute unter strengem Denkmalschutz, werden jedoch seit dem Jahre 2007 nicht mehr genutzt.

Hier liegt die eigentliche heutige Problematik, dass der Denkmalschutz den historischen Zustand der 50er Jahre in seiner Gesamtheit erhalten möchte, die heutige Nachfrage nach Hoteldienstleistungen und Hotelangeboten jedoch dem heutigen Zeitgeschmack entsprechen muss. Kleine alte Bäder im Originalzustand zu haben ist das Eine, aber die Gäste wollen nicht in einem Museum Übernachten, sondern erheben Ansprüche auf eine moderne und zeitgemäße Ausstattung und viele lehnen die Erinnerung an den DDR-Standard ab. Insofern haben die jetzigen Eigentümer den Ausbau des sog. „Altbaus“ gestoppt, weil sie kein Einvernehmen mit den denkmalrechtlichen Vorstellungen bzw. für museale Belange haben, die sich ein Wirtschaftsunternehmen im Gegensatz zu einem „staatlichen DDR-Museum“ nicht leisten kann und will.

Erweiterungsbau modernes Gästehaus des Ministerrates

Auch die damalige DDR-Regierung hat erkannt, dass das Gästehaus erneuert und modernisiert werden muss und begann im Jahre 1967 mit der Planung für die Erweiterung des Gästehauses um 23 Appartements im hinteren Gebäude, das 1968 bis 1970 fertiggestellt wurde und in dem Sie heute residieren.

Neben DDR-Politprominenz um den damaligen Staatschef Walter Ulbricht besuchten Politiker befreundeter Staaten wie der Premierminister Grenadas, Maurice Bishop, oder das nordkoreanische Staatsoberhaupt Kim Il Sung als Staatsgäste das Gästehaus.

Verschiedene Konferenzen, die sich mit innen- bzw. außenpolitischen Themen beschäftigten wurden nach Gohrisch verlegt. So wurde noch vor der allgemeinen Nutzung als Gästehaus des DDR-Ministerrates im Jahre 1968 eine Ratstagung aller Mitgliedsstaaten des Warschauer Paktes mit höchster Geheimhaltungsstufe nach Gohrisch verlegt, in der vermutlich der Einmarsch militärischer Truppen in die ČSSR zur gewaltsamen Niederschlagung der tschechischen Reform-bewegung „Prager Frühling“ beschlossen wurde.

 

 

Künstler und Wissenschaftler

Die bunte Gästeschar setzte sich aber vor allem aus „verdienten“ Künstler und Wissenschaftler aus dem sozialistischen In- und Ausland zusammen, die hier Erholung fanden.

Anfang der 60er Jahre war der russische Komponist Dmitri Schostakowitsch auf äußeren Druck in die KPdSU eingetreten, da er zum Vorsitzenden des Komponistenverbandes der Russischen Republik ernannt werden sollte. Der eigentliche Zweck der ersten Auslandsreise Dmitri Schostakowitsch sollte ihn nach Dresden führen, weil er für die Deutsch-russische Koproduktion des Filmes „Fünf Tage – fünf Nächte“ die Filmmusik komponieren sollte. Die Staatsregierung hatte den russischen Komponisten daher nicht in Dresden untergebracht, sondern für die als notwendig erachtete „Ruhe“ das Gästehaus des Ministerrates in Gohrisch ausgesucht.

Schostakowitsch soll zu dieser Zeit schwer unter den politischen Umständen gelitten und sich mit Selbstmordgedanken befasst haben. Vor diesem Hintergrund komponierte er in Gohrisch anstelle der geplanten Filmmusik zu „Fünf Tage – fünf Nächte“ ein äußerst tragisches, eher persönlich gehaltenes Werk, das er – wie aus einem erst viele Jahre nach seinem Tod veröffentlichten Brief an Isaak Glikman vom 19. Juli 1960 hervorgeht – als ein „Requiem“ für sich selbst verstand und als sein sein 8. Streichquartett bezeichnete.

Diese Tondichtung Schostakowitschs zeigt bis heute die seelische Verfassung in der er sich damals zu diesem Zeitabschnitt befand. Sehr melancholisch und schwer. Auf der weißen Bank am kleinen Gartenteich unter der Hängebuche verbrachte er die meiste Zeit, um dieses Werk zu komponieren. Sein Auftragswerk zur Filmmusik hat Schostakowitsch erst nach seiner Rückkehr nach St. Petersburg fertiggestellt.

Dmitri Schostakowitsch, der sich Anfang der 70er Jahre im Gohrischer Gästehaus mit seiner damals sehr jungen Frau Irina ein zweites Mal aufhielt, genoss ersichtlich die erstklassige Betreuung, die ihm die DDR-Regierung zuteil werden ließ. Auch der Geiger David Oistrach, der sowjetische Avantgarde-Schriftsteller Konstantin Fedin oder der Literatur-Nobelpreisträger Michail Scholochow residierten im Gohrischer Gästehaus des DDR-Ministerrates.

Ab den 1970er Jahren ebbte das Interesse für das einst so attraktive Vorzeigeobjekt sozialistischer Architektur ab. Die neue Führungsriege um den 1976 ernannten neuen Staatschef der DDR, Erich Honecker, zog es dann mehr in die Jagdreviere der Schorfheide. Das Gästehaus des Ministerates verlor in den folgenden Jahren seinen einstigen Glanz – nicht aber seine Aura als ein Ort bewegter DDR-Staatsgeschichte.

Nach dem Mauerfall
Die lokale Bevölkerung, die bislang jahrelang keinen Zugang zum Gästehaus hatte, versuchte im politischen Wendeherbst von 1989 als „Gohrischer Bürgerkomitee“ das symbolträchtige Objekt zu besetzen, um dort für politische Reformen, Presse- und Meinungsfreiheit zu demonstrieren.

Mit dem Fall der Mauer und ab der Einführung der DM verlor diese Erholungseinrichtung innerhalb weniger Wochen ihre „ministeriellen Auftraggeber“ und die jeweils amtierenden Leiter der Einrichtung mussten sich selbst um die Beschaffung von Finanzmitteln kümmern.  Gleichzeitig war das Ende der DDR abzusehen und Sachsen wurde in 1990 wieder Freistaat.

 

Sächsische Verfassung – Gohrischer Verfassungentwurf – 1990

Die erste Klausurtagung zur Ausarbeitung einer neuen Landesverfassung fand im selben Jahr in den Räumen des ehemaligen Gästehauses in Gohrisch statt und ging als „Gohrischer Verfassungsentwurf“ in die heute gültige Verfassung des Freistaates Sachsen ein.

Der rasch ansteigende touristische Verkehr von West nach Ost und die extreme Knappheit von Beherbergungsangeboten führte dazu, dass die damaligen Betriebsleiter den Übernachtungsbetrieb nunmehr nach westlichen Maßstäben führten und einen Teil der hoch qualifizierten Mitarbeiter weiterbeschäftigen konnten. Da das Gästehaus des Ministerrates der DDR unmittelbares Staatsvermögen war, gehörte es weder zum Vermögenskreis der Treuhandanstalt noch zum Sondervermögen.

Mithin hatte die Bundesrepublik Deutschland das gesamte zusammenhängende Objekt im Jahre 1991 an eine Schweizer Investment Gesellschaft veräußert, die im Wesentlichen auch in andere Branchen, wie z.B. in ostdeutsche Glashütten investierte. Da die erworbenen Glashütten wenige Jahre später in Konkurs gingen, trudelte auch das Gästehaus in den Konkurs.

Einige weitere gescheiterte Privatisierungsversuche der Bundesrepublik sind infolge der damaligen „Seehoferschen Gesundheitsreform“, die erhebliche Zuzahlungen für Kuren und eine Einschränkung von Kuren vorsah, gescheitert. Von heute auf morgen sind die Belegungszusagen der Rentenversicherungsträger und Krankenkassen storniert worden, so dass die finanzierenden Banken das Konzept einer Kurklinik nicht mehr trugen.

Damit gingen die nächsten engagierten Unternehmer in den Konkurs und das Objekt blieb weiterhin im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland. Danach wurde das gesamte Anwesen an eine örtliche Betreiberin verpachtet und im Jahre 2000 an die in 1954 enteigneten Alteigentümer im nunmehr „desolaten“ Zustand, mehr als 12 Jahre nach der Wende, wie es steht und liegt, rückübertragen. Wesentliche Veränderungen und Verlust der gesamten Inneneinrichtung waren das Ergebnis der vielen Privatisierungsversuche.

Die ortsansässige Pächterin betrieb das Objekt in ihrem rudimentären Zustand noch bis 2003, bis sie auf Grund der wirtschaftlichen Folgen der Jahrhundert-Hochwasserkatastrophe aus August/September 2002 ebenfalls in Konkurs ging.

Eigenbewirtschaftung
Seit dieser Zeit investieren die Eigentümer jährlich in die Substanz und versuchen sukzessive das Beherbergungsangebot anzupassen und zu modernisieren. Bei der Größe des Objektes und der sehr kurzen Saison von Mai bis Oktober eines Jahres gibt es jedoch keine Bankfinanzierung oder Fördermittel.

Allein in den letzten drei Jahren sind die vermietungsfähigen Hotelzimmer und Nebengelasse, deren Möblierung bereits aus der Nachwendezeit stammte, sanft an die aktuellen Bedürfnisse im Spannungsfeld der Anforderungen des Denkmalschutzes angepasst worden, wobei noch sehr viel Arbeit vor den Eigentümern liegt.

Heute  -  Insel der Ruhe und Entspannung

ist das Parkhotel Albrechtshof Gohrisch eine Insel der Ruhe und Entspannung für Urlauber, Wanderer, Naturliebhaber und Wochenendgäste, eine Quelle des Wissens und der Inspiration für Kreative, Erholungsuchende und nicht zuletzt für Seminarteilnehmer - ein Idyll inmitten der Nationalparkregion Sächsische Schweiz.

 

Der Vorteil dieses Hauses liegt n der natürlichen Lage und wer ein wenig über die eine oder andere Ecke des Äußeren hinweg schaut, findet auf jeden Fall einen guten Ausgangsort für seine Wanderungen in die Sächsische oder böhmische Schweiz.

 

Natürlich sind wir weiterhin bemüht in jedem Jahr aus eigener finanzieller Kraft Investitionen in qualitätsverbessernde Maßnahmen vorzunehmen.

 

Sicherlich dauert es auf diese Weise ein wenig länger, aber es liegen den Eigentümern keine Banken „im Nacken“ und wir hoffen auf das Verständnis unserer Gäste.

Wir freuen uns sehr, dass Sie sich hier ihren Urlaub gönnen und haben die Bitte, die denkmalrechtlichen Anforderungen an dieses Objekt zu respektieren. Wir geben uns die allergrößte Mühe,  den Charme der (N)Ostalgie ein wenig zu mildern. Bewerten Sie uns trotzdem positiv, denn wir möchten, dass Sie hier einen sehr erholsamen Urlaub verbringen.

Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung.

 

 

 

Große steuerliche Vorteile bei Erwerb und Ausbau von  denkmalgeschützten Immobilien!

Das denkmalgeschützte Ensemble bietet für Investoren erhebliche steuerliche Vergünstigungen beim Erwerb und der Investition in die Denkmalobjekte. Insofern ist dieser sehr schöne Komplex sehr interessant für größere Investoren, die Abschreibungspotential in größerem Umfang benötigen.

Bei Interesse an dem Erwerb des Objektes kontaktieren Sie bitte vertraulich die Betriebsleitung.

 

Von: Ulrich Berger

 

Wikipedia

Albrechtshof Gohrisch HotelPension wanderhotel
Unsere 1. Etage

 

 

Dimitri Schostakowitsch als Gast der DDR-Regierung in 1960


Hier komponierte er sein einziges im uskland komponiertes werk, das 8. Streichquartett.


Die offizielle Widmung des Werkes „Im Gedenken an die Opfer des Faschismus und des Krieges“ bezieht sich auf das stark zerstörte Dresden, tatsächlich aber trägt das 8. Streichquartett stark autobiographische Züge, außerdem enthielt es Kritik am Sowjetregime.

 

Nur die Anerkennung im Ausland und der Tod Josef Stalins, verhinderten seine Inhaftierung.

Von: Ulrich Berger

 

Sächsische Landesverfassung - Gohrischer Entwurf

Nach dem Ende der DDR standen die neuen Bundesländer vor einer gewaltigen Aufgabe: Sie mussten neue Landesverfassungen entwerfen, die dem demokratischen Anspruch der Bun-desrepublik Deutschland gerecht würden.

Anfang April 1990 tagte die Arbeitsgruppe der Landesverfassung unter dem Vorsitz von Steffen Heitmann im heutigen Hotel Albrechtshof Gohrisch. Bis zum August verbrachten die Politiker ihre Zeit im Hotel Albrechtshof und legten einen Verfasssungsentwurf vor, der als „Gohrischer Entwurf“ in die Geschichte der Sächsischen Verfassung einging.

Im Oktober 1990 wurde dann die neue Verfassung in den sächsischen Landtag eingebracht.

 

Von: Ulrich Berger

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