Salzgrotte und Soleverneblung - Angebote von Salis Bad Schandau

Salz als Heilmittel?

Schon seit ewigen Zeiten ist das Atmen von Salzluft gut für unsere Gesundheit.

Nicht nur ein Aufenthalt an der Nordsee sondern auch in einer Salzgrotte wirken wohltuend bei zahlreichen Atemwegs-, Kreislauf- und Hauterkrankungen und sind für ihre fördernde Wirkung auf das Immunsystem bekannt. Das Klima in der Salzgrotte ist noch intensiver als an der See.

Die Salzgrotte in Potsdam (die Angaben können von Saltgrotte zu Saltzgrotte etwas variieren) besteht aus Himalaya- und Totes-Meer Salz (ca. 14 Tonnen). Dies schafft ein einzigartiges mineralienhaltiges Mikroklima. Die Luftfeuchtigkeit von ca. 60 % erleichtert die schnelle Aufnahme der salzigen Luft bei angenehmen 20-22 Grad Celsius Raumtemperatur. Jeder Atemzug liefert Ihnen wertvolle Mineralien und Mikroelemente wie Jod, Magnesium, Kalzium, Kalium,Silizium, Selen, Eisen und Brom, die für den menschlichen Organismus besonders wichtig sind. Dank dem großen Anteil von Natriumchlorid, das antiallergisch und pilzhemmend wirkt, ist die Luftreinheit zehnmal größer als draußen. Und durch den Einsatz einer besonderen Technologie, die eine mit Salzverbindungen gesättigte und ionisierte Luft in der Salzgrotte erzeugt, erreicht man Linderung bei einer Vielzahl von Erkrankungen. Eine Sitzung dauert ca. 45 Min.

In der Sole-Grotte wird mittels Ultraschallvernebler unsere 7% ige Sole zu einem trockenen Nebel zerstäubt. Dieser dringt bis tief in die Lunge, befreit die Nebenhöhlen und wirkt beruhigend auf empfindliche und entzündete Haut. Sehr zu empfehlen bei Erkältungen, Bronchitis, Asthma, COPD, Allergien, Hautkrankheiten und zur Stärkung des Immunsystems bei Leistungsdruck.

Bei welchen Beschwerden kann Salzluft Linderung bringen:

• Migräne und Kopfschmerzen
• Herz- und Kreislaufbeschwerden
• Atemwegserkrankungen wie Asthma, chronische sowie allergische Bronchitis, Hals-  und Nasennebenhöhlenentzündungen
• Immunsystemschwäche Allergien
• Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Neurodermitis, Akne
• Rheumatische Erkrankungen
• Jodmangel und Schilddrüsenunterfunktion und
• Stress-Symptome wie Ermüdung und Schlafstörungen

Es gibt keinerlei Altersbeschränkung oder Kontraindikationen - lediglich bei einer Schilddrüsenüberfunktion sollten Sie vor dem Besuch Ihren Arzt oder Heilpraktiker befragen. Auch Säuglinge können in die Salzgrotte mitgenommen werden. Insbesondere Kleinkinder, die unter häufigen brochialen Infekten leiden können von der Salzgrotte bzw. der Solegrotte profitieren.

Salzbehandlungen für zu Hause

Anwendung und Behandlung mit Salzhemd
Um eine Anwendung mit einem Salzhemd durchzuführen benötigt man eine gesättigte Sole (3-5%) oder auch Salzlösung genannt. Hierzu werden auf einem Liter lau-/Körperwarmes Wasser ca. 30-50 Gramm Salz (3-5 TL) gegeben. Besonders geeignet sind natürliche Salze wie Meersalz oder Steinsalz . Anschließend nimmt man ein Hemd oder T-Shirt aus Baumwolle oder Leinen und taucht es in die Sole. Nachdem es sich vollgesogen hat wringen sie das Salzhemd aus, so dass es nicht mehr tropft und ziehen es an. Wickeln Sie den vom Hemd bedeckten Oberkörper mit einem großen Handtuch ein. Darüber können sie einen Wollpullover anziehen oder eine weitere Decke herumwickeln. Anschließend legen Sie sich ins Bett um sich warm zu halten und einen Wärmestau herbeizuführen. Nach 30-90 Minuten, oder am Morgen des nächsten Tages bei einer Anwendung über Nacht, sollte der Oberkörper gut abgeduscht oder abgewaschen werden. Das Salzhemd kann man zur Behandlung von grippalen Infekten oder Infektionen zwischen 30 und 90 Minuten anbehalten. Zur Entgiftung des Körpers oder zur Entschlackung kann man es auch über Nacht anbehalten.


Oft sind es banale Ursachen wie kalte Füße, die unsere Körperabwehr entscheidend schwächen. Dann fällt eine ganze Armee von Viren über uns her. Und sind wir dadurch irgendwann völlig geschwächt, so schlagen häufig auch noch die Bakterien zu. Mit einem Fußbad kann man einer Erkältung vorbeugen. Dazu: an den Rand der Badewanne setzen, warmes Wasser (rund 30 Grad) bis etwa Knöchelhöhe einlassen und zwei Handvoll Heilsalz dazuschütten. Dann jede Minute ein bisschen heißes Wasser (mehr als 40 Grad) dazugießen. Die Temperatur soll schließlich knapp über 40 Grad betragen. Empfohlene Dauer: 20 Minuten.

Anwendung und Behandlung mit Salzsocken
Bei Salzsocken werden in der Regel Baumwollsocken in einer Sole aus Meersalz oder Steinsalz und Wasser getunkt und über die Füße gezogen. Dann sollte man sich hinlegen und nach etwa einer halben Stunde können die Socken wieder abgenommen werden. Anschließend reinigen Sie die Füße. Zur Herstellung der Sole werden 30 bis 50 Gramm Salz oder Meersalz, was circa 3-5 Teelöffeln entspricht, in einen Liter Wasser gegeben.

Wirkung

Salzsocken fördern die Durchblutung und regt damit auch den Stoffwechsel an. Dies hilft vor allem bei Personen mit chronisch kalten Füßen. Neben dieser Anwendung kann es auch bei Entzündungen der Zehen oder bei Gicht helfen.

Meersalzpeeling
Seit Jahrtausenden ist die heilende Wirkung von Salz bekannt. Bereits in der Antike entdeckte man Meersalz und seine positiven Eigenschaften. Es ist eines der ältesten Körperpflegemittel. Heute gibt es die verschiedensten Kosmetikprodukte auf Meersalz-Basis. Meersalzpeeling ob als Körperpeeling, Handpeeling, Fußpeeling oder Gesichtspeeling, besitzt verschiedene positive Wirkungen - das Hautbild verbessert sich, die Durchblutung wird gefördert, der Stoffwechsel wird angeregt und die Haut gestrafft. Daneben wirkt natürlich ein Meersalzbad oder Meersalzpeeling auch positiv auf das Wohlbefinden. Man entspannt sich und Körper und Geist kommen zur Ruhe. Falten und Fältchen werden reduziert. Bei Akne, bei Pigmentflecken, Dehnungs- und Schwangerschaftstreifen kann ein Meersalzpeeling helfen und zur Verbesserung des Hautbildes beitragen. Ein Fuß-, Hand- oder Körperpeeling an Knie und Ellenbogen reduziert die Hornhaut. Die Haut und das Gesicht wirken allgemein rein und glatt.

Gast im Studio: Sylvia Drews, Naturheilprakrikerin

(Beitrag Ute Müller-Schlomka)


Wer seinen Atemwegen etwas Gutes tun will, sollte – neben konsequentem Verzicht auf das Rauchen und regelmäßiger sportlicher Betätigung – möglichst häufig Sole (Salzlösung) inhalieren.

 

Dazu raten die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) in Hannover. „Vielen ist das herkömmliche Inhalieren zu umständlich, dabei gibt es eine viel praktischere und  effizientere Methode: Geräte zur Sole-Rauminhalation, die das Inhalieren über die natürliche Mund-Nasen-Atmung – das heißt ohne Vorrichtungen wie z.B. eine Maske und ohne zusätzlichen Zeitaufwand - ermöglichen. „Diese Geräte bewirken eine deutliche Erhöhung des Salzgehaltes in der Luft und bieten somit zu Hause oder auch im Büro die Möglichkeit, die Zeit zum Schlafen und Arbeiten gleichzeitig auch zum Inhalieren zu nutzen“, erläutert Prof. Harald Morr, Vorstandsvorsitzender der DLS.

 

„Der erzielte Salzgehalt ist regelbar und kann somit auf individuelle Bedürfnisse und das eigene Wohlbefinden abgestimmt werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Luftbefeuchtern, die oft gefährliche Keimschleudern darstellen, sind die Geräte zur Sole-Rauminhalation technisch so konzipiert, so dass sie die Verbreitung von Bakterien oder Pilzsporen nicht zulassen. Grundsätzlich ist ihr Einsatz für Neugeborene genauso geeignet wie für Hochbetagte und alle dazwischen liegenden Altersstufen.“
Schleimlösend und entzündungshemmend

Wissenschaftliche Studien belegen, dass das Inhalieren von Sole zu einer besseren Befeuchtung und Durchblutung der Schleimhaut in den Atemwegen führt, was zweierlei positive Effekte hat: Die Lösung von Schleim und die Hemmung von Entzündungen. „Festsitzender Schleim in den Atemwegen, aber auch eingedrungene Erreger, Schadstoffe oder  Allergene können nach dem Inhalieren einer Salzlösung besser verflüssigt und abtransportiert werden“, erklärt Morr. „Insgesamt wird durch das Sole-Inhalieren der natürliche Selbstreinigungsmechanismus der Atemwege (die sog. mucoziliäre Clearance) merklich gefördert: Die Die Schleimhaut der Atemwege schlagen schneller, so dass Fremdstoffe effektiver aus den Atemwegen herausbefördert werden, gleichzeitig wird das Abhusten erleichtert.“ Bekanntlich werden aus diesem Grund Aufenthalte an der See direkt in der Brandungszone oder in Salzheilstollen - insbesondere für chronische Atemwegspatienten - empfohlen. Auch die Wellnessindustrie hat die Vorteile der Salz-Inhalation längst für sich entdeckt. Mittlerweile bieten viele Hotels und Schwimmbäder ihren Gästen spezielle Sole-Dampfbäder und weitere Anwendungen mit Sole an. In Ballungsgebieten ist sogar der Trend zu beobachten, künstlich geschaffene Salzgrotten zu errichten.
Zur Therapieergänzung und Vorbeugung von Atemwegserkrankungen

Regelmäßige Sole-Inhalationen können nachweislich die Therapie von chronischen Atemwegserkrankungen wie chronischer Bronchitis und COPD  sinnvoll ergänzen und unterstützen. „Beschwerden durch vermehrte Schleimbildung, angeschwollene Schleimhäute und entzündetes Bronchialgewebe können durch das regelmäßige Inhalieren von Sole in Ergänzung zur medikamentösen Therapie und Lungensport effektiver gelindert werden“, betont Morr. „Aufgrund ihrer entzündungshemmenden Wirkung kann die Sole-Inhalation außerdem zur Vorbeugung von Erkältungen, akuten Entzündungen der Bronchien (Bronchitis) und wiederkehrenden Stirn- oder Nebenhöhlenentzündungen dienen. Das ist nicht nur im Winterhalbjahr von Interesse, wenn die Innenräume überhitzt und schlecht gelüftet sind, so dass die Atemwege schnell austrocknen. Auch Patienten mit Heuschnupfen berichten, dass sie durch tägliche Sole-Rauminhalation während der Pollenflugsaison im Frühjahr und Sommer weniger Beschwerden haben und das Atmen wieder leichter fällt. Wem also ein Aufenthalt an der See nicht möglich ist, kann sich einen vergleichbaren Wellnesseffekt für die Atemwege mit einem Gerät zur Sole-Rauminhalation auch direkt ins Haus holen.“